8Bit Gears of War – 1087 Teile Puzzle

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Heute wurde gepuzzelt – und wie! Knapp 6h Arbeit und über 1070 kleine Plastikperlen, sowie 1,5 Stangen Heißkleber mussten für mein Gears of War-“Omen” dran glauben – das Ganze mit Maßen von etwa 24×24 cm.

Diese Perlen kennen wir ja sicher noch fast alle von früher – unter den verschiedensten Namen sind sie bekannt: Steckperlen, Pyssla (laut Ikea), Bügelperlen und und und.

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Ich habe auf dem Dachboden zwischen unzähligen “Vielleicht-braucht-man-es-ja-doch-noch-einmal”-Überresten von Kinderspielzeugen einen kleinen Aktenkoffer voller solcher Perlen wiedergefunden und schon… war der gesamte Nachmittag verplant! Die erste Stunde allein damit, die richtigen Farben aus dem Chaos zu sortieren…

Die, die das 8Bit-Puzzlen bis zur Perfektion betreiben, oder auch einfach nur richtig und einfach machen wollen, haben sicher solche Steckplatten zum Basteln parat, jedoch hatte diesen Sonntag leider kein Ikea (ich hörte, dass man sowas da finden könne) mehr offene Türen für mich und meine Bastelwut…

P1030278_sampleDeshalb wurde ganz schnöde auf kariertem Papier zurechtgelegt. Leider musste ich feststellen, dass die Karos ein ‘Fününüh’ kleiner sind, als die Perlen, sodass sich etwa nach 3 gelegten Reihen das erste Mal großes Chaos anbahnte. Aber dank Pinzette und viel… also VIEL Geduld, wurde am Ende doch alles halbwegs geradlinig und einheitlich.

Zum Schluss – ich sollte noch erwähnen, dass ich spiegelverkehrt gepuzzelt habe – wurde alles noch in Kleinstarbeit mit einem Metallspatel mit Heißkleber bestrichen und nachdem alles gut ausgekühlt war umgedreht und aufgehängt.

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PS: Ich habe hinterher noch viele tolle Anleitungen für solche Puzzles gefunden, die andere Verklebe-Techniken präsentiert haben, wie “mit Löschpapier einschlagen und Bügeln” oder “auf einen hitzebeständigen Teller legen und im Ofen aufheizen, bis es schmilzt”. Das werde ich sicher beim nächsten Mal probieren, denn die Heißklebertechnik ist ziemlich aufwändig, ohne das Verschmelzen der Perlen ziemlich durchlässig und vermutlich auch nicht ganz so robust. Solang man es nur aufhängt, reicht es wohl, aber man könnte damit ja auch kleinere Schlüsselanhänger machen, oder Untersetzer oder Dekoschalen, dann sollte man besser mit mehr Hitze versiegeln. Hinterher ist man nunmal fast immer schlauer 🙂

Eine wirklich langwierige Bastelei, die viel Geduld erfordert, sowie Tee, Kekse und hier und da ein Schrei-Kissen in Reichweite, wenn man zum 3. Mal innerhalb einer Stunde an den Karoblock gestoßen ist, aaaber: ich würde es wieder tun! Dann aber nur mit einem richtigen Steckbrett! 😉

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