Der himmlische Apfelkuchen

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Thanksgiving ist vorbei, und auch wenn das in Deutschland nicht wirklich gefeiert wird, finde ich, dass man sich so eine Gelegenheit für tolles Essen nicht einfach entgehen lassen kann. Neben vielen vielen leckeren Sachen, bei denen die meisten natürlich irgendwas mit Bacon zu tun hatten, gab’s bei uns zum Dessert einen klassischen Apfelkuchen. Ich kam zwar bisher nicht in den Genuss einen echten amerikanischen Applepie zu kosten, aber ich hoffe ein bisschen, der ist nah dran. Denn er schmeckt einfach göttlich!
Ein wundervoller Apfelkuchen...Zutaten für den Teig:

300g kalte Butter
400g Mehl
1 EL Zucker
Prise Salz
2 TL Zitronensaft
3-4 EL Wasser
1 Ei

 

 

Zutaten für die Füllung:
1 1/2kg Äpfel (die etwas säuerlichen sind am besten, zB Elstar oder Boskop)
2 EL Zitronensaft
120g Zucker
120g brauner Zucker
2 EL Ahornsirup
1 EL Mehl
1 TL Zimt

dazu noch:
Mehl zum Ausrollen
Butter zum Einfetten der Springform
1 Eigelb mit etwas Milch zum Bepinseln des Kuchens

Om nom nom nom

Los geht’s:
Zuerst geht’s an den Teig. Schneidet die Butter in Stücke und vermischt sie in einer Schüssel mit Mehl, Zucker und Salz. Das ergibt eine krümelige Masse. Gebt dann Wasser, Ei und den Zitronensaft dazu. Verrührt die Mischung (evtl. klappt verkneten per Hand besser) bis ihr eine glatte Masse habt. Den Klops lagert ihr dann für ca. 1h im Kühlschrank.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Ich hab mich hier für Würfel entschieden, ihr könnt aber auch Scheiben schneiden, ganz nach eurem Geschmack. Vermischt die Äpfel dann schnell mit Zitronensaft, damit sie nicht braun werden.

Wenn die Stunde Kühlzeit für den Teig langsam um ist, heizt euren Backofen auf ca. 200°C vor (Ober-/Unterhitze). Teilt den Teig in 2 Portionen. Die eine Hälfte rollt ihr gleichmäßig aus (Dazu muss ordentlich Mehl auf die Arbeitsplatte, der Teig kann ziemlich anhänglich sein) und legt damit den Boden eurer Springform aus. Drückt den Teig bis an den Rand nach oben. Er sollte überall min. einen halben Zentimeter dick sein.

Die andere Hälfte benutzt ihr um das Gitter für den Deckel herzustellen (Ihr könnt auch einen geschlossenen Deckel drüber legen. Denkt nur daran, einige Löcher in den Deckel zu stechen). Rollt den Teig wieder aus (auch ca. 0,5cm dick) und schneidet ihn mit einem Messer in Streifen. Ihr müsst nicht wahnsinnig exakt arbeiten, denn der Teig breitet sich noch aus. Für das Gittermuster fangt an einer Seite an, und nicht in der Mitte mit den längsten Streifen (glaubt mir, es funktioniert nicht so gut…). Ihr müsst vielleicht etwas tüfteln um eure ideale Taktik für das “gewebte” Muster zu finden. Schneidet dann die überstehenden Streifen ab und drückt sie am Rand leicht mit der Teigportion vom Boden zusammen. Wenn ihr fertig seid, bepinselt den Teig mit der Eigelb-Milch Mischung, damit er eine schöne Farbe bekommt.

Der Kuchen muss nun für 1h backen. Sollte er am Ende langsam dunkel werden, legt etwas Alufolie darüber.. Und am besten schmeckt er noch warm, also schnell servieren! Es kann sein, dass die Äpfel etwas Flüssigkeit verloren haben. Gießt das entweder ab oder nehmt die kleine Sauerei beim Anschneiden in Kauf, der Geschmack wäre es wert 😉

Als Beilage sind übrigens Vanilleeis oder Sahne (gebt beim Schlagen einen Teelöffel Zimt dazu!) ganz große Klasse! Viel Spaß im Kuchen-Himmel!

 

Verzeiht die wenigen und dunklen Bilder, niemand wollte warten bis mein Shooting vorbei war 😀

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