Ein kleines H4llow33nsp3ci4l

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Was kann man sich an Halloween schöneres vorstellen, als mit lieben netten Menschen, Freunden und der Familie zusammen zu sitzen und zu Basteln – oder besser: zu Schnitzen?!

Genau das haben die liebe Anna und ich auch getan… nur ein paar Tage früher – wie blöd, dass das Fest der Gruseligkeiten und Süßigkeitenberge auch dieses Jahr wieder mitten unter der Woche stattfinden muss, deshalb haben wir schon ein wenig früher ge-halloween’t!

* Ich muss mich gleich im Voraus für die schlechte Qualität der meisten Fotos entschuldigen, aber manchmal hat man einfach keine Fancy-Cam zur Hand sondern nur sein Handy, wenn es was zu fotografieren gibt.

Unsere Pumpkins, beleuchtet

Hier könnt Ihr sehen was wir uns alles ausgedacht haben – erkennt ihr da vielleicht etwas oder jemanden wieder?

Unsere Pumpkins, im Hellen

Ich bin wirklich (noch) kein Experte was das Schnitzen von Kürbissen angeht, jedoch Anna und ihre liebe Frau Mama haben da bereits einige Jahre an Erfahrung und hilfreiche Tipps mit uns teilen können!
Vom schrägen und vieleckigen (zumindest mehr als 4 Ecken) Anschneiden des Deckels, damit er beim späteren Trocknen nicht hinein fällt…

Kürbisdeckel schneidet man schräg und eckig ein
Beschreibung: Man siehe hier den Deckel, etwa 2 Tage nach dem Schnitzen. Er ist ein wenig “eingelaufen” aber durch das schräge Anschneiden nach innen, kann er nicht in den Kürbis hinein fallen!

… über genügend “Luftlöcher”, damit die Teelichter auch genug Sauerstoff bekommen, bis hin zu witzigen Schnitzereien in der Rückwand des Kürbis um nicht nur nach vorn zu leuchten, sondern auch hübsche Schatten an der Wand dahinter zu produzieren.

Wer nun den Deckel ordnungsgemäß eingeschnitten hat darf mit dem Schmuddeligen Part beginnen – das 1. Aushöhlen. Dabei entfernt man die Kürbiskerne und die erste schlabberige und Faserige Schicht von der Innenseite bis nur noch schön festes Kürbisfleisch und äußere Schale übrig bleiben. (Idee: Die Kerne kann man natürlich auch aufheben und selbst rösten *nomm nomm* jedoch empfehle ich das eher den erfahreneren Küchenfee und -hobbits!)
Die nächste Schicht Kürbisfleisch kann nun entweder ebenso heraus gekratzt und z.b, wie wir es gemacht haben, in einem netten Süppchen hinterher verputzt werden, oder man lässt sie im Kürbis, was angeblich die Haltbarkeit dessen ein wenig verlängern soll, da er so länger braucht, um auszutrocknen.

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Dann könnt ihr auch schon mit dem Schnitzen beginnen, einfach frei Hand oder vielleicht, wenn ihr unsicher seid so wie ich, eine kleine Schablone auf Papier vormalen. Ich habe dann viele kleine Löcher durch das Papier entlang der Linien gepiekst und sie dann auf den Kürbis gelegt und durch die Löcher nochmal den kleinen Kürbis “punktiert”. Das macht das Schnibbeln schon viel einfacher, vor allem bei so einen filigranen Motiv wie meinem Omnom.

PS: ich finde ihn ja wirklich niedlich, aber als Anfänger und Menschen mit eher durchschnittlichem Schnitztalent und Sinn für Physik, was die kleinen Brückenteile angeht, damit nichts einreißt oder abfällt, muss ich sagen… das war wirklich p.i.t.a**, wenn ihr versteht was ich meine!

PPS: bei filigranen Sachen immer zuerst von Innen nach Außen Schnitzen, das verringert das Einreißen auch sehr!

Das Endergebnis schaute dann bei mir so aus:

post_pumpkin5

Und was habt ihr so schönes geschnitzt? Habt ihr vielleicht ein paar Anregungen zu Webseiten/Blogs wo man nette (vielleicht auch ein bisschen geekige) Schnitzanleitungen finden kann? 🙂

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